Forschungsprojekt

27.12.2017

Im Oktober 2017 stellte unsere Sozialarbeiterin der Klinik Eichholz, Frau Christina Keßler, die Forschungsergebnisse auf dem Bundeskongress der Dt. Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) vor. Im Blickpunkt des Forschungsprojekts, welches federführend von der DVSG, unter Beteiligung der DRVen Westfalen und Bund durchgeführt wurde, stand die Frage nach dem Zugang zum Sozialdienst. Hierbei wurde sowohl die Zugangssituation für Patienten/-innen in Akutkrankenhäusern, in Rehakliniken sowie bei ambulanten Diensten untersucht. Die folgenden Ergebnisse beruhen auf Auswertungen einer Onlinebefragung vom Frühjahr 2017, an der insgesamt 240 Sozialarbeiter/-innen aus diesen Handlungsfeldern teilnahmen.

Folgende Ergebnisse wurden festgestellt:

Der Sozialdienst in Rehakliniken ist etabliert und es kann grundsätzlich von einer guten Einbindung gesprochen werden. Über 80 % aller Rehabilitanden mit Beratungsbedarf werden auch vom Sozialdienst beraten. Die vielfältigen Zugangswege (u.a. Zuweisung durch Arzt/ Ärztin bzw. anderen Berufsgruppen, Sprechstunde, Teamsitzung, Eigeninitiative des Rehab.) erweisen sich als großer Vorteil. Nichtsdestotrotz existiert weiterhin eine große Abhängigkeit von der Ärzteschaft. Die Zuweisungskriterien sind homogen, aber selten schriftlich vereinbart. Zudem ist eine bessere Beteiligung des Sozialdienstes bei der Erstellung/ Überprüfung der Reha-Ziele anzustreben.

Die ausführlichen Forschungsergebnisse sind in der Zeitschrift „Forum sozialarbeit + gesundheit“ veröffentlicht worden und können gerne dort bzw. bei Christina Keßler eingesehen werden.

Die Klinikleitung bedankt sich bei Frau Keßler für Ihre Mitarbeit an diesem spannenden Forschungsprojekt.


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